Gründe für Bausparen in der Niedrigzinsphase

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Die Niedrigzinsphase ist mittlerweile nicht mehr nur eine Phase, sondern eher ein Dauerzustand geworden. Trotz allem gibt es einige gute Gründe für Bausparen in dieser Phase.

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Gezielter Eigenkapitalaufbau

Die Finanzierung eigener vier Wände ist normalerweise die größte Investition im Laufe des Lebens. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, ist auch in einer Niedrigzinsphase gut beraten, rechtzeitig Geld zur Seite zu legen. Je mehr Eigenkapital zur Verfügung steht, desto weniger muss man sich verschulden und desto geringer ist das Risiko bei unvorhergesehenen Ereignissen, die mit finanziellen Einbußen einhergehen können. 20 bis 30 Prozent Eigenkapital sollten es deshalb gerade für Normalverdiener schon sein. Bausparen ist ein millionenfach bewährter Weg, Eigenkapital zu bilden.

Zinssicherheit

Wer bauspart, erwirbt zugleich einen Anspruch auf ein zinsgünstiges Darlehen. Die Konditionen dafür stehen von Anfang an fest – und gelten, bis der letzte Euro zurückgezahlt ist; und zwar auch dann, wenn zwischenzeitlich das allgemeine Zinsniveau deutlich gestiegen sein sollte. Mit Bausparen – und nur damit! – kann man sich die heute extrem niedrigen Darlehenszinsen dauerhaft sichern, auch wenn man vielleicht erst in fünf, acht oder zehn Jahren bauen oder kaufen will. Bausparen empfiehlt sich deshalb aus demselben Grund auch für Anschlussfinanzierungen, die notwendig werden, wenn die Zinsbindungsfrist zum Beispiel für ein Hypothekendarlehen in einigen Jahren ausläuft.

Sichere Sparform

Bausparer müssen sich über die Sicherheit ihrer Einlagen keine Gedanken machen. Denn Bausparen darf nur von Bausparkassen betrieben werden. Diese müssen als Spezialkreditinstitute besonders strenge gesetzliche Vorschriften erfüllen. Außerdem sind ihnen nur bestimmte Geschäfte erlaubt. Sicherheit ist oberstes Gebot. Bausparkassen gehen keine Aktien- und Währungsrisiken ein. Sie treten auch nicht als Spekulanten auf den globalen Märkten auf. Auch in der Niedrigzinsphase dürfen sie nicht versuchen, durch risikoreiche Geschäfte höhere Gewinne zu erwirtschaften.

Staatlich geprüfte Produkte

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht die Einhaltung dieser strengen Regeln. Zum Schutz der Bausparer und der Bauspargemeinschaft gehört die präventive (vorsorgliche) Tarifkontrolle. Das heißt: Die staatliche Aufsicht prüft die Bauspartarife vor ihrer Zulassung sehr gründlich. Die Bausparkassen müssen dazu deren „langfristige Tragfähigkeit“ durch aufwendige Simulationen unter Beweis stellen. Beim letzten Stresstest der staatlichen Bankenaufsicht haben die privaten Bausparkassen nachgewiesen, dass sie auch die Niedrigzinsphase meistern können

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1 Kommentar

Avatar von Michael Freund
Michael Freund am 14.11.2018 um 13:38 Uhr

Wer nur einen Hammer hat, wird immer Gründe finden, einen Nagel in die Wand zu schlagen …

Fakt ist, die Darlehenszinsen von Hypothekendarlehen liegen aktuell unter denen von Bausparverträgen. Dies wird auch so bleiben, weil die Zinsen auch in 5, 8 oder 10 Jahren nicht nennenswert steigen werden. Sonst wären nämlich fast alle Staaten in Europa zahlungsunfähig. Die Alternative wäre, den Euro und damit die Staatsschulden zu entwerten. In dem Fall möchte ich mein Geld aber lieber nicht in einem Bausparvertrag haben 😉

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