Probleme in der Antragsbearbeitung Kfz?

In der Kfz-Abteilung hagelt es Reklamationen. Grund genug den Abteilungsleiter Jan Wendt ins Kreuzverhör zu nehmen.

Geschäftsführer Oliver Pradetto will Folgendes wissen:

  • Woran liegt es?
  • Wieso geht keiner mehr ans Telefon?
  • Wann wird es besser?
  • Gibt es keinen anderen Lösungsweg?

10 Kommentare

Avatar von Mario Strehl
Mario Strehl am 30.10.2018 um 14:10 Uhr

Vielen Dank für die Transparenz.

Erinnert mich gerade irgendwie ans Model 3 von Tesla.

Viel Erfolg beim „Ramp-up“.

Avatar von Ulf Papke
Ulf Papke am 30.10.2018 um 16:02 Uhr

Lieben Gruß an die Kollegen aus KfZ! Ihr macht einen sehr guten Job. Freu mich schon auf 2019. Das wird großartig. 🙂

Avatar von Jürgen Bechstein
Jürgen Bechstein am 31.10.2018 um 9:49 Uhr

Prima. Einen Verbesserungsvorschlag hätte ich noch. Auch wir haben im November das 12 fache Antragsvolumen und dadurch, daß die Rechner regelmäßig im November in die Knie gehen für das 12 fache den 36 fachen Arbeitsaufwand, da man alles dreimal einzugeben hat, was unter Zeitdruck extrem nervig ist. Vielleicht besteht ja mal die Möglichkeit woanders Kapazitäten abzuziehen und diese in der Sondersituation November im Bereich KFZ anzusiedeln. Hier meine ich sowohl Technik als auch HR.

Avatar von Oliver Pradetto
Oliver Pradetto am 31.10.2018 um 10:24 Uhr

Gute Idee Jürgen. Bring mal Deinen Rechner vorbei! 😉

Spaß beiseite. Wie stellst Dur Dir das mit dem Kapazitäten abziehen denn konkret vor? Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass nicht nur der Kfz-Rechner in die Knie geht, sondern sämtliche Rechner und auch das MVP. Das heißt es gehen bereits alle verfügbaren Kapazitäten da rein. Mehr sind nicht verfügbar. Bisher.

Das Kernproblem ist schlicht, dass man nicht einfach mal so einen Rechner ordern und hinten dran hängen kann. Du musst erstmal schauen, welche Ressource überlastet ist: Ist es der Arbeitsspeicher? Sind es die Schnittstellenserver der VR? Ist es der Datenzugriff auf einem Festspeicher? Je nachdem was da gerade in die Knie geht, kannst Du manches lösen und manches nicht. Bei uns ist es in der Regel eine Mischung von mehreren Faktoren. Doch auch wenn es ein einzelner ist, ist das Problem nur sehr aufwendig lösbar. Beispiel Arbeitsspeicher: Da haben wir bereits das Maximum des technisch möglichen im Server verbaut. Hier hilft Dir nur ein weiterer Server, aber dann musst Du steuern welche Rechenlast wohin geht und welcher Server zu welcher Anfrage das letzte Datenpaket bekommen hat, damit er auch das nächste bekommt. Du hast also irgendeine Konstellation von Master- & Slave-Servern zu konstruieren. Das Thema wirkt sich dann auch auf Deine Softwarekonstruktion aus.
Tatsächlich ist die IT an diesem Thema dran. Wenn das mal gelöst wird, kann man in Lastzeiten einfach weitere Server hinten dran knipsen. Ob das schon dieses Jahr funktioniert und ob das Aufbrechen eines Engpasses nicht gleich wieder den nächsten auslöst? I don`t know.

Auf jeden Fall ist die Sache leider etwas komplexer. Ende November sind wir schlauer.

Avatar von Simone Fückel
Simone Fückel am 31.10.2018 um 12:10 Uhr

Hut ab vor dem, was ihr leistet! Wir klären auch viel mit den Gesellschaften selber, wie früher halt. Komplizietes Geschäft lösen wir selbst. Und Fragen oder Fehlermeldungen stellen wir schriftlich. Jan antwortet immer recht schnell. Danke dafür! Wir schaffen das schon!

Avatar von Stephan Zinnow
Stephan Zinnow am 31.10.2018 um 23:09 Uhr

Hmmm, Transparenz find ich gut, den Kalauer mit dem „Antrag vor ner halben Stunde eingereicht , wo is die Courtage“ hättest Du Dir verkneifen können, lieber Oliver. Aber so kennen wir Dich 🙂 (ist übrigens einer der Gründe warum ich bei blau gelandet bin 🙂

Zum Thema: Jan is n guter ! Kommunikationsvermögen und Reaktionszeit is´ absolut Top, trotz Überlastung. Vielen Dank dafür.

Aber n kleinen Tipp hab ich noch, wenn Ihr (KFZ-Abteilung/bd) Euch nicht jedes Vielleicht-Problem zu eigen machen würdet (meine Wahrnehmung) und nicht jeden Antrag gegenprüfen müsst, rutscht vielleicht auch mehr durch durch das Nadelöhr in Richtung Gesellschaften. Ich hatte zu KFZ selten das Bedürfnis zu telefonieren. Fachliche Fragen krieg ich über mein Netzwerk gelöst (top fb-Gruppe) und wenn doch mal was fehlt am Antrag oder man den nacharbeiten muss, und seis im Januar oder sogar Februar, dann is das alles möglich und auch einem Kunden zu erklären. Was nicht zu erklären ist, sind Deckungslücken aufgrund fehlender Weiterleitung des Antrages. Jan weiß was ich meine 😉 Denn zu guter Letzt sind allein wir Makler in der Verantwortung. Also macht vielleicht weniger vermeintliche „Dienstleistung“ (damit meine ich „auf die Finger gucken“) für den Makler, sonder mehr Masse….

2 stressfreie Brückentage wünscht
Stephan Zinnow

Avatar von Michael Karn
Michael Karn am 05.11.2018 um 11:35 Uhr

Ich finde die Offenheit wie hier mit diesem Problem umgegangen wird sehr gut. Ich kenne da Versicherungsgesellschaften die da völligst abtauchen und ich keinerlei Info bekomme wenn es einmal nicht rund läuft.

Avatar von Jan Moudry
Jan Moudry am 27.11.2018 um 19:52 Uhr

Offenheit finde ich auch gut. Nicht gut finde ich auch nach Wochen unbearbeitete Mails und Anträge, die auch nach 7 Tagen nicht weitergeleitet wurden.

Avatar von Siegfried Nikschick
Siegfried Nikschick am 16.01.2019 um 15:11 Uhr

8 Leute in Jessen war (ist Geschichte) – wieviel neue Makler sind in der Zwischenzeit mit wieviel neuem Geschäft neben den neuen MA dazugekommen – eine Mischung aus vielen Faktoren die zum Streß im letzten Jahrv geführt haben.
Die Statistik ist bekannt – ist aber schon seit ca. … Jahren so.
Habe selbst meine Kfz-Versicherung in 12/2018 beim aktuellen Versicherer geändert, sofort eine Eingangsbestätigung bekommen und heute(!) den Nachtrag 2019 bekommen. Keiner kann zaubern und es ist bekannt das im November allen einfallt das ja vielleicht an der Kfz-Versicherung Geld gespart werden könnte. Dazu kommt – eine Sparte mit häufig recht viel Arbeit und recht wenig Enrtschädigung für die aufgewendete Zeit. Etwas spannender wird es übrigens wenn Oldtimer-Geschäft dazu kommt mit Rückfragen, verschiedenen Angeboten zu alternativen Deckungskonzepten und dann vielleicht noch einem alten und dann ergänzten neuen Gutachten nach Werkstattaufenthalt des Fahrzeugs.
Alles zusammen macht nicht wirklich Spaß gehört aber zu einer umfassenden Kundeberatung einfach dazu.

Avatar von Jan Moudry
Jan Moudry am 06.02.2019 um 9:34 Uhr

Bis heute hat sich an der Situation nichts gebessert. Vielleicht ist ja schon das Jahresendgeschäft 2019 im Anmarsch.

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