So ticken Frauen (und Männer) finanziell

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Gestern war Weltfrauentag! Seit 107 Jahren wird am 8. März der Internationale Frauentag gefeiert. Dieser Tag wird vor allem dafür genutzt, die Welt auf bestehende globale Probleme hinzuweisen, auch wenn die Gleichstellung von Mann und Frau seit 1911 forciert wurde und sich die Rolle der Frau in der Gesellschaft seit diesem Zeitpunkt gewandelt hat. In Bezug auf den gestrigen Tag schauen wir uns Frauen (aber auch Männer) in Sachen Altersvorsorge und andere finanzielle Angelegenheiten etwas genauer an. Lest selbst, wie unterschiedlich die beiden Geschlechter in diesen Bereichen handeln.

Frauen risikobewusst, Männer risikofreudig

Die Vorgehensweise bei der Geldanlage von Frauen ist eher konservativ geprägt. Sie legen ihr Geld am liebsten in festverzinsliche Wertpapiere an. Da entsteht so gut wie kein Verlustrisiko, jedoch beinhaltet diese Taktik kein hohes Renditepotenzial. Frauen agieren demnach vorsichtig und risikobewusst, wenn es um Geldanlagen geht. Männer sind hingegen vor allem auf Wachstum aus. Ihre Anlagestrategie ist risikofreudig. Daher kommen ihnen Wertpapiere wie Aktienfonds oder spekulative Anleihen gelegen.

Frauen finanzieren Möbel, Männer Technik

Wenn es um Finanzierungen geht, haben Männer wieder etwas weniger Bedenken als Frauen. Das Verhältnis zwischen weiblicher und männlicher Kundschaft liegt bei Krediten bei 40 zu 60. Dabei nutzen Frauen diese Finanzierungsmöglichkeit eher bei Möbeln. Allerdings Männer finanzieren lieber Multimedia-Geräte. Dafür greifen sie auch etwas tiefer in die Tasche, denn es ist aufgefallen, dass die Kreditbeträge bei Männern höher sind als bei Frauen.

Frauen nehmen Altersvorsorge wichtiger als Männer

Frauen haben bei der gesetzlichen Rente oftmals beträchtliche Nachteile gegenüber Männern. Meist kommt dies vor, aufgrund von langjährigen Teilzeitjobs, Auszeiten wegen der Kindererziehung oder auch durch die häusliche Pflege von Angehörigen. Daraus resultiert, dass die durchschnittliche Rente von Frauen gerade einmal etwas mehr als halb so hoch ist wie die von Männern. Aus diesem Grund erkennen Frauen frühzeitig, dass sie selbst etwas dagegen tun können, die finanziellen Mittel im Alter zu erweitern. Sie schließen in der Regel eine private Riester- oder Rentenversicherung ab. Auf diese Weise kommen sie den finanziellen Mitteln der Männer deutlich näher. Zusätzlich sollten Frauen auch mehr Geld für das Alter zurücklegen, da sie länger damit auskommen müssen. Denn Frauen werden im Schnitt ungefähr fünf Jahre älter als Männer.

Vanessa Sobik arbeitet in der Marketingabteilung bei blau direkt. Zusätzlich ist sie für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

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