MDS geht in Betrieb! MD-Watt?

Sonstiges 1 Kommentar

MDS steht für Messaging Delivery System, was auf Deutsch Nachrichten-Übermittlungssystem bedeutet. An diesem Tool ist eineinhalb Jahre gearbeitet worden und wurde nun in Betrieb aufgenommen.

Warum MDS?

Als wir simplr entwickelt haben, geschah dies auch mit dem Ziel, dass der Vermittler die Möglichkeit erhält, ähnlich bei den FinTechs üblich, den Kunden direkt über sein Smartphone zu kontaktieren. Hierbei sprechen wir über die sogenannten Push-Mitteilungen, die wahrscheinlich jeder schon einmal bei einer App wahrgenommen haben dürfte. Über die Jahre hat sich jedoch viel angesammelt. Alle möglichen Funktionen des Systems verschicken diverse Nachrichten. Wenn eine Provision reklamiert wird oder die Reklamation beantwortet wird, erhält der Vermittler eine Nachricht. Das gleiche passiert bei Hinterlegungen von Dokumenten, bei Änderung des Antragsstatus oder bei Bestandsübertragungen und noch vielen weiteren Anlässen. Statt nun den dezentralen Ansatz weiter zu verfolgen, haben wir uns entschlossen, den größeren Wurf anzugehen und sämtliche Kommunikation neu zu regeln.

MDS als zentrale Kommunikationsplattform

Tatsächlich geht es bei MDS nicht um ein paar Benachrichtigungen, damit etwas schöner als bisher ist. Mit MDS wird jegliche Kommunikation über einen zentralen Service abgewickelt. Wo bisher dezentrale Strukturen herrschten, werden diese zentralisiert. Früher wurde die Kommunikation an die gewünschte Person einfach in der jeweiligen Funktionalität des Systems integriert und somit auch in der Praxis ausgelöst. Dadurch befinden sich im System Hunderte Stellen, die beispielsweise Mails auslösen. Somit lief ein Teil der Kommunikation direkt über den Vergleichsrechner und ein weiterer Teil über das Maklerverwaltungsprogramm.

Diese dezentrale Struktur macht die Integration von neuen Kommunikationswegen sehr aufwendig.

MDS hat nichts mit Push-Nachrichten zu tun!

MDS ist nämlich viel mehr. Die neue Technologie ermöglicht es uns, in der Zukunft auf jede x-beliebige Entwicklung im Bereich der praktischen Nutzung von Kommunikationstools zu reagieren. Die einzige Hürde ist, dass der betreffende Dienst eine Schnittstelle für Drittanbieter betreibt. Kommt morgen eine neue Kommunikations-App wie Snapchat, WhatsApp oder Ähnliches auf den Markt und bietet eine solche Schnittstelle an, können wir diese in der Zukunft in sehr kurzer Zeit integrieren. Auch vorhandene Kommunikationswege, wie die gute alte E-Mail, können um sogenannte Schema Markups erweitert werden, die einen Mehrwert in diesen Mailprogrammen wie Gmail bringen.

MDS macht somit das Maklerverwaltungsprogramm und somit den Makler zukunftssicher.

Was will der Kunde?

Mit dem neuen Tool wird es die Möglichkeit geben, dass der Kunde die Wahl hat, wie er Informationen bekommen will. Hierbei wird es möglich sein, dass bestimmte Informationen über mehrere Wege oder über bestimmte Wege übermittelt werden können. Mit Hilfe des MDS können wir die wichtigste Aufgabe des Systems, nämlich das Verbessern der Kundenbindung anhand von automatischen Prozessen, schnell und effizient auf ein neues Level bringen und für den Kunden genauso anbieten, wie er es am liebsten hätte.

Ui, da ist ja etwas aus dem neuen MDS!

Das war mein Gedanke, als ich gerade die erste neue Nachricht gesehen habe, die mit MDS in meinem Postfach landete. So sieht das aus:

Die erste Nachricht aus dem MDS

Schicker als die ollen Textmails.

Mit der App-Technologie lassen sich jederzeit Push-Nachrichten versenden, die direkt mit Funktionalitäten der App verknüpft sind. Das ist eine feine Sache. Ohnehin bietet es sich an, den Kunden künftig automatisiert viel intensiver und individueller informiert und motiviert zu halten, um ihn emotional an seinen Makler zu binden.

Wie geht es weiter?

Aktuell werden Teile der Kommunikation von uns zu Euch sukzessiv auf die neue Technologie umgestellt. Parallel dazu werden noch ein paar Funktionserweiterungen eingebaut. Sobald dies erledigt ist, beginnt die Kommunikation von Euch mit dem Kunden auf die neue Technologie umzustellen. Nach und nach wird die Kommunikation so immer professioneller und wir können Eure Videos und Services gezielter und wirksamer als je zuvor für Euch an Eure Kunden spielen.

Was lange währt, wird endlich gut.

Marvin Kowalski ist Maklerbetreuer bei blau direkt. Er kümmert sich um den First-Level-Support bei technischen Anfragen zur Benutzung der durch blau direkt an Maklerpartner ausgelieferte Software und viele andere Fragen rund um die Organisation.

1 Kommentar

Avatar von Alexander Meister
Alexander Meister am 25.01.2018 um 20:34 Uhr

Vielen Dank für die tollen Entwicklungen. Bei der vielen Arbeit im Büro, wird dies unsere Effiktivität noch weiter steigern. Blau Direkt ist ein tolles Team mit Menschen die das Herz an der richtigen Stelle haben.

Kommentar verfassen