Wie erreichen Makler die Generation Y?

Sonstiges 3 Kommentare

Zur Generation Y zählen die heute 17 bis 37-Jährigen. Sie ist eine Zielgruppe mit viel Potenzial und rückt verstärkt in den Fokus der Versicherungsmakler. Bei einer Beratung unterlaufen den Maklern jedoch einige Fauxpas, die bei dieser Generation nicht gut ankommen. Wer die jungen Menschen also erreichen will, sollte folgende Standpunkte beachten.

Wie sollte ein gutes Gespräch mit der Generation Y verlaufen?

Die Makler sollten den jungen Menschen die Angelegenheiten einfach und verständlich erklären, sodass sie nach dem Gespräch auch wirklich wissen, was ihnen erzählt wurde. Es sollte zusätzlich zwischenmenschlich passen und eine entspannte, ruhige Atmosphäre geschaffen werden. Auch wenn die Makler wesentlich älter sein sollten, wünscht sich die Generation Y eine Unterhaltung auf Augenhöhe. Zu guter Letzt spielt die Ehrlichkeit des Maklers eine große Rolle, denn die jungen Menschen wünschen sich ein fachliches Feedback ihrer bereits abgeschlossenen Versicherungen.

Welche Fehler sollten während einer Unterhaltung vermieden werden?

Für diese Zielgruppe ist ein No-Go, wenn man sie auslacht bzw. von oben herab behandelt. Zudem mögen junge Menschen nicht manipuliert oder unter Druck gesetzt werden. Direktes duzen und eine Kontaktaufnahme über WhatsApp oder Facebook sind ebenfalls nicht erwünscht.
Die klassische Kommunikation wird von der Generation Y also wesentlich mehr geschätzt, weil sie wie normale Erwachsene behandelt werden möchten. Aufgrund dessen kommt krampfhafte Jugendsprache auch nicht gut an. Somit ist die Authentizität des Maklers für diese Zielgruppe von großer Bedeutung.

Wobei wünscht sich diese Zielgruppe Unterstützung?

Überwiegend kommen Fragen auf wie „Was brauche ich?“ bzw. „Was brauche ich nicht?“. Weitere Hilfestellungen benötigen die jungen Menschen bei der richtigen Umsetzung der Versicherungen und wünschen sich ein extra auf sie zugeschnittenes „rund-um-sorglos-Paket“, da ihnen das Gefühl von Sicherheit besonders am Herzen liegt. Makler kommen auch besonders gut an, wenn sie die bestehenden Verträge kritisch begutachten und die Ist-Situation verständlich erläutern. Dennoch ist einer der wichtigsten Punkte die einfache Beantwortung aller bestehenden Fragen.

Vanessa Sobik arbeitet in der Marketingabteilung bei blau direkt. Zusätzlich ist sie für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

3 Kommentare

Avatar von Sebastian Sprenger
Sebastian Sprenger am 26.07.2017 um 17:51 Uhr

Genau richtig geschrieben, sehr gut. Hat mich doch letztens erst so ein Autoverkäufer geduzt, das geht gar nicht. Sehr anspruchsvolle Gruppe, sehr klare Fragen und Wünsche, stark in der Recherche und kaum zu beeinflussen. Mag als Makler auch eher ältere Kunden 😉
X+Y

Avatar von Michael Freund
Michael Freund am 28.07.2017 um 18:50 Uhr

Im Gegensatz zur Generation Y möchte die ältere Generation natürlich

– alles kompliziert und möglichst unverständlich erklärt bekommen
– möchten gerne ausgelacht und wie ein Kind von oben herab behandelt werden
– legt auf eine zwischenmenschlich Atmosphäre absolut keinen Wert
– weiß das die Wahrheit schwer zu ertragen ist und möchte daher belogen werden
– möchte, um die freunschaftliche Beziehung zu betonen, bereits an der Haustüre gedutzt werden
– hat unsichere Zeiten durchlebt und weiß das Sicherheit völlig überbewertet ist
– und möchte sich ständig Gedanken über Versicherungen und Finanzen machen und benötigt daher kein rundum-sorglos-Paket

Glücklicherweise werden wir Makler der alten Schule von der Generation Y wenigstens über die wichtigen Änderungen informiert, die wir zukünftig bei der Beratung berücksichtigen müssen 🙂

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