Adobe Flash-Player stirbt im Jahr 2020

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Das Softwareunternehmen Adobe hat angekündigt, dass der Flash-Player nicht mehr weiterentwickelt wird. Ende 2020 ist endgültig Schluss. Das weit verbreitete Programm wurde über Jahrzehnte genutzt, um Videos und animierte Grafiken im Netz abzuspielen. Zukünftig könnt ihr natürlich weiterhin Eure Lieblingsvideos ansehen, da es sichere Alternativen gibt.

Sicherheitsrisiko Flash-Player

Die weite Verbreitung des Programms war auch ein Problem, denn die Software ist ziemlich unsicher. Immer wieder gab es große und kritische Lücken im Flash-Player. So nutzten Hacker diverse Schwachstellen in der Technologie aus, um Webseiten und Rechner zu manipulieren. Letztendlich bedeutet es für Adobe auch das Ende eines chancenlosen Kampfes, da jedes gestopfte Loch gefühlt zwei neue Angriffsmöglichkeiten verursachte.

Sichere Alternativen

Obwohl immer noch viele Internetseiten auf den Adobe Flash-Player setzen, gibt es mittlerweile schon bessere und schnellere Alternativen. HTML5 gehört beispielsweise zu den offenen Standards, die das gleiche leisten und weniger Sicherheitslücken aufweisen.

Falls kein Flash-Player auf Eurem Computer installiert ist, switchen viele Internetseiten automatisch auf HTML, ohne dass Ihr etwas davon mitbekommt. Außerdem benötigt HTML 5, im Vergleich zur Software von Adobe, nur sehr wenig Rechenleistung zur Wiedergabe von Videos.

Viele Webseiten kommen auch schon ohne das Flash-Format aus. Darunter befinden sich z.B. Netflix, Amazon Instant Video, Youtube, Vimeo und Watchbox.

Vanessa Sobik arbeitet in der Marketingabteilung bei blau direkt. Zusätzlich ist sie für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

1 Kommentar

Avatar von Markus Haybach
Markus Haybach am 28.07.2017 um 13:36 Uhr

Endlich!
Gleiches gilt für Auswüchse wie Silverlight.

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