Ab sofort: simplr schenkt Maklern neue Kunden

Es hat etwas gedauert, aber jetzt geht es los:simplr schenkt Maklern neue Kunden.

  • Wieviele Kunden werden verteilt?
  • Wie und wann werden die Kunden verteilt?
  • Wie wertig sind die Kunden?
  • Was muss der Makler tun, um dauerhaft Kunden zugeführt zu bekommen?
  • Welche Makler erhalten Kunden?
  • Wie geht es weiter?

Wieviele Kunden werden verteilt?

 

Insgesamt haben 5.925 Interessenten sich in der App neu registriert.

Dabei handelt es sich Grossteils um Kunden, die auf die Fernsehwerbung anderer App-Anbieter aufmerksam geworden sind, im App- oder Playstore gesehen haben, dass „simplr“ besser bewertet ist und sich dann entscheiden haben statt der anderen App „simplr“ zu laden.

Seit dem Sommer sind die Fernsehwerbespots stark rückläufig und damit auch der Zustrom bislang unbekannter Interessenten, so das 90% dieser Interessenten aus den ersten 4 Monaten des Jahres stammen.

Die Möglichkeit eine Maklervollmacht zu erteilen wurde erst im Juli eingeführt. Seit dem haben sich 48 Kunden entschieden eine Maklervollmacht zu erteilen. Der Downloadzuwachs seit Juli geht vor allem auf die persönliche Bewerbung bestehender Kunden durch Makler zurück. Vollkommen neu registrieren sich monatlich daher nur noch wenige dutzende Kunden, von denen ca. jeder siebte eine Vollmacht erteilt.

 

Wie und wann werden die Kunden verteilt?

 

Die Verteilung beginnt jetzt.

Verteilt werden zunächst jedoch nur die Kunden, die sich entschieden haben, eine Maklervollmacht auszustellen und damit ausdrücklich die Kontaktaufnahme durch einen Kollegen legitimiert haben.

Für die Interessenten beginnen wir voraussichtlich ab Februar damit den Kunden einen konkreten Ansprechpartner anzubieten.

 

Wie wertig sind die Kunden?

 

Die nun verteilten Kunden sind extrem hochwertig. Im Schnitt verfügen sie über 5-6 Verträge. 70% der Verträge sind bei Versicherern die mit Maklern aktiv zusammenarbeiten, so dass eine courtagepflichtige Übertragung vorgenommen werden kann.

Da die zunächst zu verteilenden Kunden alle eine Maklervollmacht unterschrieben haben, haben sich diese Kunden sehr bewusst für eine Maklerunterstützung entschieden. Die Hinweistexte sind diesbezüglich sehr deutlich. Dies gilt umso mehr, als dass simplr anders als fast alle Kunden-Apps des Marktes keine Vollmacht zur Nutzung voraussetzt. Die Maklervollmacht wird zudem nicht sehr prominent in der App beworben. Da die App vor allem auf die Betreuung bestehender Kunden hin optimiert ist, muss ein neuer Kunde von sich aus ausreichend Initiative entwickeln, die Vollmacht zu erteilen. Alles dies legt nahe, dass die Kunden sehr offen für die übernehmenden Makler sind.

Anders verhält es sich mit den ab Februar verteilten Interessenten. Viele dieser Interessenten könnten die App bereits wieder gelöscht haben. Man muss davon ausgehen, dass 2/3 der Interessenten lediglich neugierig waren. Oftmals sind es sogar nur Vertreter oder Makler-Kollegen die einen Blick riskieren wollen.

Für die verbleibenden Interessenten gilt eventuell, dass keinen Kontakt wünschen. Eine Gewinnung dieser Kunden ist also sicherlich herausfordernder für den Makler.

Insgesamt wurden von den 5.925 Interessenten jedoch 5.671 Verträge im System angelegt. Das ist eine erstaunlich hohe Zahl. Geht man davon aus, dass nur jeder dritte Interessent lediglich einen neugierigen Blick in die App werfen wollte, bedeutet dies, dass Interessenten im Schnitt 3 Verträge erfasst haben. Da simplr sich – anders als andere Apps – nicht mit der Angabe des Versicherers begnügt, sondern dem Kunden weitere Angaben – wie beispielsweise die Versicherungsnummer – abverlangt, zeigt dies die große Ernsthaftigkeit des Interesses.

Ca. 2.000 Interessenten dürften demnach als hochwertige Leads betrachtet werden.

 

Was muss der Makler tun, um dauerhaft Kunden zugeführt zu bekommen?

 

Oberstes Gebot ist die Zufriedenheit des Kunden.

Ist der Kunde zufrieden, verdient der Makler dauerhaft Geld. blau direkt profitiert. simplr wird ein Erfolgsmodell. Weitere Empfehlungen folgen.

Wird der Kunde hingegen verschreckt, geht nicht nur das direkte Geschäftspotential verloren: Durch eine unbedachte Aktion des Maklers kann der Kunde auch negativ motiviert werden und eine schlechte Kundenbewertung der App abgeben. Der Schaden solcher Negativbewertungen ist immens.

Bei der Verteilung der Kunden steht daher das Kundeninteresse im Vordergrund. Der Kunde erhält also immer ein Widerspruchsrecht, ist er mit der Zuschlüsselung nicht zufrieden wird diese revidiert und dem Kunden ein anderer Makler vorgeschlagen. Kommt es bei einem Kollegen wiederholt zu Beschwerden, wird er aus der Verteilung künftiger Interessenten herausgenommen.

Kunden die sich aus eigenem Antrieb heraus eine App herunterladen, wünschen nicht unbedingt eine persönliche Betreuung. Oft haben diese Kunden Angst vor dem aggressiven Auftreten, das sie von Vertretern kennengelernt haben. Die bestmögliche Weise diese Kunden zu gewinnen ist daher ein zurückhaltendes Angebot für Service und Unterstützung bereit zu stehen. Eine freundliche Mail mit einer kurzen Vorstellung ist hierfür der beste Weg. Die Interessenten sollten keinesfalls ohne Aufforderung angerufen oder gar persönlich besucht werden.

 

Welche Makler erhalten Kunden?

 

Die Verteilung beruht im wesentlichen auf 2 Kriterien.

1.) Regionale Nähe

Für einen Kunden ist es sicherlich unverständlich, wenn er in Dresden sitzt und einen Münchener Makler zugeteilt bekommt. Wir achten daher darauf, dass der Makler möglichst nah dran ist.

2.) Beschäftigung mit simplr

Du kannst keinen simplr-Kunden betreuen, wenn Du simplr nicht kennst.

Jeder Kollege hatte inzwischen ein Jahr lang Zeit sich mit simplr vertraut zu machen. Von 1.100 Firmen mit 6.000 Vermittlern haben 520 sich wenigstens selbst die App auf ihr Smartphone geholt.

Von diesen 520 haben 326 Firmen sich die App genau einmal heruntergeladen. Das heißt der Chef hat nicht einmal seine eigene Frau, Sekretärin oder Untervermittler, nicht einmal seinen Busenfreund gebeten die App einmal zu testen. Wer so wenig Interesse an dem Nutzen hat, den simplr für seine Kunden bringen kann, kann keine Kunden betreuen, die simplr wollen.

Um uns die Aufgabe zu erleichtern, teilen wir die Kunden vorerst nur auf Makler auf, die mindestens 15 aktive Downloads von simplr erreicht haben. Das ist eine App-Installation pro Monat.

Folgende Makler haben dieses Level erreicht:

 

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Auf diese 66 Makler verteilen wir also zunächst die 48 Kunden mit Maklervollmacht nach regionaler Nähe.

Ab Februar verteilen wir dann die übrigen 5.877 Interessenten. Bis dahin hat jeder Makler-Kollege noch Zeit ebenfalls in den erlauchten Kreis der Kollegen aufzusteigen, die die App neben sich, der Ehefrau und dem Innendienstmitarbeiter auch noch 12 Kunden (also gesamt 15) näher gebracht haben.

Bleibt es bei den aktuell 66 Kollegen, erhielte jeder dieser Kollegen im Schnitt 89 Leads mit rund 85 Versicherungsveträgen.

Wie geht es weiter?

 

Auf Dauer ist kundenfreundlicher (und auch datenschutzrechtlich sicherer), wenn der Kunde sich seinen Makler selber aussucht und dieser möglichst früh Kontakt zum App-Nutzer erhält.

simplr erhält daher voraussichtlich Mitte 2018 eine Erweiterung: Der Kunde muss dann bei der Neuregistrierung einen Makler auswählen.  Das System schlägt ihm dazu 3 verschiedene Kollegen vor, die  sowohl aus der regionalen Nähe als auch aus der simplr-Kundenzahl des Maklers als geeignet erscheinen. Lehnt der Kunde nicht alle 3 Vorschläge ab, so erhält der Makler den Kunden direkt zugeschlüsselt und kann ihn sofort entsprechend begleiten.

Geschäftsführer & Mitgründer von blau direkt. Buchautor des Bestsellers "Wie man perfekt Frauen aufreißt...", welches sich speziell dem Internetmarketing für mittelständische Unternehmer widmet.

20 Kommentare

Avatar von Reimer Ralf
Reimer Ralf am 04.01.2017 um 9:38 Uhr

Guten Morgen Oliver,
vielen Dank für Deine Initiative. Ins neue Jahr starten mit simplr und neunen Kunden! Immer gerne, her damit!

Leider scheint die Auswertung der aktiven Downloads nicht zu stimmen. Ich habe mir selber als einer der Ersten die App heruntergeladen und ausgiebig getestet und für super befunden.
Leider muss ich gestehen, dass ich mir die Auswertung der „Erfolge“ erst heute richtig zu Gemüte geführt habe. Und heute stelle ich fest, dass für mich selber keine einzige Sitzung gespeichert ist. Dass kann eigentlich nicht sein. Liegt es an der Nutzung von IOS? Etliche unserer Kunden hatten sich die App geladen und genutzt, ich war selbst dabei. Kann ein Fehler passiert sein? Liegt es an Updates?
vielen Dank und weiter so!

Avatar von Marco Mahling
Marco Mahling am 04.01.2017 um 10:33 Uhr

Sehr seltsam, dass ich auf der Liste nicht aufgefürt bin. Zum einen nutze auch ich simplr von Anfang an (Login von mir in den Sitzungen auch ersichtlich) und zum anderen nutzen es auch einige Kunden von mir … muss man nochmal prüfen 🙂

Avatar von Oliver Pradetto
Oliver Pradetto am 04.01.2017 um 11:46 Uhr

Du hast 11 simplr-Kunden Marco. In der Liste zeigen wir nur die Kollegen ab einschließlich 15 aktiven Installationen an. 🙂

Avatar von Jan Moudry
Jan Moudry am 04.01.2017 um 13:01 Uhr

An welchem Tag wurde die obige Liste erstellt?

Avatar von Oliver Pradetto
Oliver Pradetto am 04.01.2017 um 13:29 Uhr

Bestimmt etwa 4 Wochen her. 🙂
Ich nutze aber bei der Verteilung immer die Live-Auswertung. Da hast Du aktuell 17 Kunden. Du bist also bei der Verteilung dabei, wenn ein Kunde aus Deiner Region fälig wird. 🙂

Avatar von Markus Haybach
Markus Haybach am 04.01.2017 um 14:03 Uhr

So, ein Mist. Die Top 10 knapp verfehlt 🙂
Schade, dass simplr in der Anfangszeit nicht die Session offen gehalten hat, sonst wären es noch ein paar mehr. Egal.
Ziel für 2017: 100
Oder besser mehr 🙂

Avatar von Sebastian Ohligschläger
Sebastian Ohligschläger am 04.01.2017 um 14:51 Uhr

An dieser Stelle herzlichen Dank an blaudirekt für die Zuschlüsselung der Leads im Voraus. Das kann man von keinem Dienstleister erwarten, dass er neue Kunden weiterverschenkt. Daumen hoch!

Avatar von Tobias Bierl
Tobias Bierl am 04.01.2017 um 15:05 Uhr

Ich glaube, es gibt 2017 für die Gebrüder Bierl viel zu tun….;-).

Avatar von Sebastian Sprenger
Sebastian Sprenger am 04.01.2017 um 17:20 Uhr

So, mein Hamster hat jetzt auch Simplr – noch 11 😉

Avatar von Hannes Heilenkötter
Hannes Heilenkötter am 04.01.2017 um 17:57 Uhr

Hallo Herr Ralf,

vielen Dank für Ihre Frage.

Rein technisch unterscheiden wir zwischen aktiven und historischen simplr-Kunden.

Aktive simplr-Kunden sind Kunden, die eine aktive simplr-Session haben und die wir theoretisch über eine Notification erreichen können. Historische simplr-Kunden sind Kunden, die irgendwann einmal in simplr eingelogt waren, aber sich wieder ausgelogt haben oder die App länger als 3 Monate nicht geöffnet haben.

Für die Medaillen schauen wir uns aktuell tatsächlich nur die aktiven simplr-Kunden an. Wir haben allerdings vor die Zählweise der Medaillen so abzuändern, dass diese zukünftig auch historische simplr-Kunden berücksichtigt.

Die Downloads als solche können wir gar nicht einem spezifischen Vermittler zuordnen. Dies ist erst möglich, wenn der Kunde sich einlogt.

Ich denke, dass Sie und Ihre Kunden sich zum Release von simplr angemeldet haben. Die Medaillen allerdings wurden erst später eingeführt. Zu diesem Zeitpunkt waren dann aber bereits keine aktiven simplr-Sessions mehr vorhanden.

Die Medaillen werden übrigens nachts ermittelt und vergeben. Wenn Sie sich nicht ausgelogt haben, sollten Sie also morgen Ihre erste simplr-Medaille erhalten. Nach der Änderung der Medaillen-Zählweise wird dann eventuell ein größerer Sprung erfolgen – aber natürlich auch für die Kollegen.

Avatar von Simone Fückel
Simone Fückel am 05.01.2017 um 1:02 Uhr

Bin echt überrascht, und das mit meiner eher verhaltenen Methode nach tippel tappel … Aber das zeigt wieder, individuell dran bleiben am Kunden lohnt sich!

Danke blau direkt für die Verteilungen! Wir sind gut gerüstet, übrigens durchaus auch bundesweit :-). Der Simplr-Kunde, welcher sich bewusst für diese App entschieden hat, ist sicherlich nicht überrascht, wenn der zugeordnete Makler aus München, Hamburg, Berlin oder Dresden stammt. Er will seinen Kram online bewältigen. Mir müssens nur packen, würde der Bayer sagen.

Wir sind gespannt auf diesen neuen Weg!

Avatar von Volkmar Lück
Volkmar Lück am 05.01.2017 um 1:26 Uhr

Moin. Warum stehen bei uns nur 22 Downloads?
Wir haben die App eigentlich genau 82 x für unsere Kunden runtergeladen. Meine Büroangestellten und ich haben dazu eine Whatsgruppe mit den Namen „Simplr“ und jeder schreibt die laufende Nummer und VN – Name rein, wenn der Kunde Simplr installiert. Sofern wir 100 Downloads erreicht haben, lade ich die Kolleginnen zum Essen ein. So der Deal. 🙂 Bei 300 Downloads gibts eine Überraschung… Warum habt ihr nur 22 downloads für uns registriert?? Mit Zahlen kommt ihr doch eigentlich zurecht… 😉

Avatar von Michael Freund
Michael Freund am 05.01.2017 um 13:48 Uhr

Da Blau ja anscheinend fantastische Möglichkeiten hat, festzustellen welche Kunden welches Maklers die App wann und wie oft nutzen, wäre es doch schön, wenn es auch eine Möglichkeit für die Makler gäbe, herauszufinden, welche seiner Kunden die App nutzen oder zumindest schon mal genutzt hat. Dann könnte man auch mal zeitnah nach haken, warum der Kunde die App z.B. nach anfänglicher Nutzung irgendwann nicht mehr nutzt.

Und ich meine damit nicht, daß man sich das unter Sitzungen für jeden Kunden einzeln raus suchen kann.

Dann würde mich noch interessieren, wieso erwartet wird, daß der Kunden sich regelmäßig an seinen Versicherungen „aufgeilt“, daß man nach 3 Monaten Nicht-Nutzung den Kunden schon nicht mehr zählt? Es sollte doch reichen, daß der Kunden die App installiert hat um im (hoffentlich seltenen) Notfall auf seine Versicherungen zugreifen zu können? Nur durch die App werden Versicherungen für die meisten Kunden auch nicht plötzlich interessanter 😉

Avatar von Oliver Pradetto
Oliver Pradetto am 05.01.2017 um 19:27 Uhr

Ich gebe Dir Recht Michael, leider ist die Sache die: Nur wenn der Kunde die App nicht aktiv auslogt, können wir ihn über pushs erreichen. Das ist es, was die App so interessant für Dich macht, denn damit können wir immmer wenn Du Service leistest den Kunden in Kenntnis setzen („Schau mal ein neues Dokument für Dich.“, „Du hast einen Geburtstagsgrup erhalten“, „Achtung, Dein Beitrag sinkt.“).
Wenn er sich auslogt (was die Kunden fast nie tun. Die meißten schließen nur die App. 😉 ), geht das nicht mehr.
Dummerweise gibt es eine dritte Möglichkeit: Der Kunde löscht irgendwann einfach di App oder wechselt sein Handy. Das bekommen wir nicht mit. Deswegen sagen wir: Wer länger als 3 Monate nicht drin war, hat sie wohlmöglich nicht mehr.
Vielleicht sind wir da zu pessimistisch. Das werden wie sehen, wenn der Push-Service in den nächsten Wochen startet. Dann können wir das auch anpassen, wenn sich zeigt, dass die Kunden die App nur länger nicht benutzen. Für Euch ist doch wichtig: Welche Kunden habe ich save!

Bis dahin ist die Zählweise für alle Kollegen gleich und: Wir rechnen uns lieber arm (und unterschätzen lieber unseren Hebel beim Kunden), als reich. Im besten Fall haben wir alle eine viel größere Zahl von Kunden und die sind uns unendlich treu und lassen die App nur still auf Ihrem Handy. Dann haben wir nichts verloren.
Umgekehrt wähnten wir uns in falscher Sicherheit.

Whatever: Es gibt Argumente in die eine und in die andere Richtung. Das wird sich nach und nach einpendeln. Entscheidend ist: Der Kunde gehört uns Maklern!!! Wir werden uns als Makler nicht von irgendwelchen anderen App-Anbietern verdrängen lassen, oder? Dafür legen wir uns in`s Zeug! 🙂

Avatar von Oliver Wittekind
Oliver Wittekind am 05.01.2017 um 19:52 Uhr

Also verstehe ich es richtig, dass wir die Kunden dazu trimmen müssen, die App immer im Hintergrund laufen zu lassen?
Keiner der Kunden darf sich ausloggen, obwohl das sicherheitstechnisch sogar empfehlenswert ist?
also werden die Kunden animiert, Sicherheitslücken „offen“ zu lassen?

Avatar von Jan Moudry
Jan Moudry am 05.01.2017 um 20:03 Uhr

Es gibt durchaus Kunden, die sich nach der Benutzung ausloggen, damit die App von Dritten nicht gestartet werden kann. Hierzu sollte die App modifiziert werden. Kein echter Logout mehr, sondern eine Sperrung der Oberfläche mit Zwang zur Passwortneueingabe beim nächsten Start. So bleibt die App trotz „Pseudo-Logout“ auch empfangsbereit für Pushnachrichten.

Avatar von Michael Freund
Michael Freund am 06.01.2017 um 11:57 Uhr

Das finde ich eine sehr gute Idee von Jan Moudry! Nur das Frontend abmelden, aber das Backend weiter laufen lassen.

Bei einigen Apps die ich nutze, kann ich z.B. sogar festlegen, ob ich mich beim nächsten Mal statt Passwort mit Fingerabdruck anmelden möchte. Das wäre meine Lieblingsvariante 🙂

Avatar von Michael Freund
Michael Freund am 06.01.2017 um 12:09 Uhr

Zum demnächst kommenden Push-Service möchte ich noch sagen, daß es mich persönlich nervt, wenn wie z.B. bei Facebook ständig das Handy piepst, weil irgendeine Neuigkeit verkündet werden will. Daher habe ich das deaktiviert. Es wäre also wichtig, wenn man die Push-Nachrichten „still“ empfangen könnte. Nur wirklich wichtige Nachrichten sollten piepen. Sonst ist mit dem Push-Service nichts gewonnen, eher im Gegenteil.

Avatar von Tobias Bierl
Tobias Bierl am 06.01.2017 um 12:32 Uhr

Die Push-Meldung sehe ich als eines DER wichtigsten Features an – nur so veranlassen wir den Kunden, das er öfters in die App sieht. Versicherungen sind ja grundsätzlich unsexy.
Facebookvergleich kann ich nicht ganz zustimmen – hier piepst es ja eigentlich stündlich, wenn man es nicht ausstellt. Neue Versicherungsunterlagen dürften eher nur ein paar Mal im Jahr kommen 😉

Avatar von Mark Richter
Mark Richter am 08.01.2017 um 0:12 Uhr

Laut meinem Cockpit haben wir die dritte Auszeichnung und damit über 25 Simplr Kunden. Nur leider stehen wir nicht auf der Liste. Wie kommt das?

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