Warum Kooperation die Grundlage für Erfolg ist

Sonstiges 4 Kommentare

Kooperation kann als wirtschaftlicher Faktor gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Ein smarter Kurzfilm drückt es deutlicher aus, als tausend Worte es vermögen.

 

„Wire Cutters“ ist ein gutes Symbol für unsere Branche…

Wire Cutters – Warum mangelnde Kooperation allen schadet

 

Der Animationsfilm „Wire Cutters“ führt uns auf einen fernen öden Planeten. Ein einsamer Roboter fristet dort sein Dasein für eine Bergbaufirma. Tagein tagaus schleicht der Roboter über den Planeten und sucht die Umgebung nach Edelsteinen ab. Wenn seine Energie verbraucht ist, aktiviert der kleine Roboter einen Schirm der über die Windenergie des Planeten die Batterien des kleinen Roboters auflädt. Sind die Batterien geladen, beginnt der Roboter sein monotones Tagwerk von vorn.

Eines Tages trifft der metallene Bergarbeiter überraschend auf einen Artgenossen. Eine konkurrierende Bergbaufirma hat ebenfalls einen Roboter auf dem Planeten im Einsatz und auch dieser sucht nach den begehrten Edelsteinen. Während unser Roboter die Edelsteine jedoch über optische Sensoren aufspürt und lediglich offenliegende einsammeln kann, bedient sich der Konkurrenzroboter einer anderen Technik. Er kann Steine und Felsen zertrümmern. In den zertrümmerten Brocken schaut er, ob dort Edelsteine drin sind. Der kleine Roboter beobachtet diese Technik erstaunt und bemerkt das in den Steinen und Felsen viel mehr Edelsteine zu finden sind als frei am Boden herumliegen. Doch der andere Roboter hat eine Schwäche, zertrümmert viele Steine und Felsen in denen nichts zu finden ist, da er – anders als unser kleiner Roboter – nicht in die Steine hineinsehen kann. Auch kann unser kleiner Roboter gefundene Edelsteine schneller aufsammeln, während der Große diese mühseelig mit der Schnauze aufsammeln muss.

Der kleine Roboter beschließt dem größeren zu helfen und weist ihm den Weg zu den Felsen in denen Edelsteine liegen. Während der große die Felsen zertrümmert, sammelt der kleine die Edelsteine auf und bringt sie zu den Sammelbehältern. Dort teilt der kleine Roboter die Beute fair auf beide Sammelcontainer auf. So haben beide mehr Erfolg.

Doch einmal ergibt sich eine ungleiche Zahl von Edelsteinen. Der kleine Roboter ist unschlüssig in welchen Container er den überzähligen Edelstein werfen soll. Der große Roboter sieht das Problem und deutet an, dass er erwartet, dass dieser Edelstein in seinen Container geht. Der kleine Roboter kann jedoch nicht widerstehen und wirft den Stein in seinen eigenen Container.

Daraufhin wird der große Roboter wütend, jagt den kleinen Roboter, beschädigt ihn mit einem Stein und nimmt diesem dabei einen weiteren Edelstein ab, den der kleine Roboter zufällig bei seinem Fluchtversuch gefunden hat. Diesen will er nun in seinen Container werfen.Der kleine Roboter hindert ihn jedoch durch ein geschicktes Manöver daran. Er löst den Ladeschirm seines Containers aus mit dem er normalerweise die Windernergie einfängt um sich aufzuladen. Dieser umwickelt den großen Roboter, der schließlich durch den Schirm angehoben und hoch in den Himmel gezogen wird. Der große Roboter ist verloren.

Doch der kleine Roboter vermag sich nicht lange über seinen Triumph zu freuen, denn seine Batterie ist leer. Er hat jedoch den Schirm verloren mit dem er sich aufladen kann. In seiner Not geht er zum Container seines Konkurrenten um sich mit dessen Ladeapparatur aufzuladen. Diese arbeitet statt mit einem Schirm mit Nuklear-Energie. Jedoch scheitert der kleine Roboter, denn statt eines runden Steckers, hat das System seines Konkurrenten einen eckigen. So ist auch der kleine Roboter zum Tode verurteilt.

Beide Roboter hatten unterschiedliche Stärken und Schwächen. Zusammen ergänzten sie sich prächtig und hatten beide mehr Ertrag. Doch weil beide schlussendlich nicht bereit waren auch einmal in Vorleistung für den Erhalt der Kooperation zu gehen, kurzfristigen Erfolg vor langfristiger Zusammenarbeit den Vorrang gaben, scheiterte die Kooperation. Die mangelnde Kooperationsfähigkeit wurde für beide zum Grab.

 

Sinnbild für die Versicherungs-Branche

 

„Wire Cutters“ – Drähte-Trenner – gibt es auch reichlich in der realen Welt. Viele wollen King of Kotelett sein, ohne dabei dem Partner zu gönnen was ihm zusteht. Kurzfristig siegt oft die Gier. Kaum jemand steckt zurück, sobald er einmal keinen unmittelbaren Gewinn sieht.

Doch auch in unserer Branche haben die verschiedensten Marktteilnehmer unterschiedliche Stärken und können voneinander profitieren.

Wo Versicherer, Pools und Makler offen, fair und willentlich gemeinsam agieren, profitieren alle. Auch Pools oder Makler untereinander können sich gegenseitig nutzen. an kann eine unendliche Liste an Beispielen aufmachen.

In jeder Kooperation gibt es auch gegensätzliche Interessen, weswegen solche Kooperationen nur funktionieren, wenn man der eine und mal der andere zurücksteckt.

Ohne Zusammenarbeit wird es allen Mitgliedern unserer Branche schlechter ergehen.

Geschäftsführer & Mitgründer von blau direkt. Buchautor des Bestsellers „Wie man perfekt Frauen aufreißt…“, welches sich speziell dem Internetmarketing für mittelständische Unternehmer widmet.

4 Kommentare

Avatar von Martin Tiemerding
Martin Tiemerding am 14.10.2016 um 12:16 Uhr

Moin Oliver, moin Versicherungsmakler.
Genau das habe auch ich vor vielen Jahren erkannt und mich sehr spitz aufgestellt.
KfW-Darlehen, -Zuschüsse & Fördermittel für die Sanierung von Wohngebäuden ist seit nunmehr 11 Jahren mein Thema.
Diese Spezialisierung hat mich dazu veranlasst, meine § 34 d GewO im Mai diesen Jahres zurückzugeben, meinen kompletten Bestand einem befreundeten Makler von blau direkt zu übertragen und nur dieses Thema zu bearbeiten.
In einer Zusammenarbeit können Versicherungsmakler, Bauhandwerker und andere Vertriebsgruppen automatisch neue Kunden generieren und das ohne einen Handschlag dafür zu tun.
Nähere Infos gibt es bei der Maklerbetreuung von blau direkt oder bei Herr Stock von blau direkt.

Avatar von Sven Nebenführ
Sven Nebenführ am 14.10.2016 um 14:26 Uhr

Gerade eben habe ich mit Kollega Andre Perco telefoniert, der meine Mandanten nun im BU Bereich berät und versorgen wird, weil es dazu eines Profis bedarf. Genauso wie ich Experte in meinem Bereich bin :),

Avatar von Michael Schreiber
Michael Schreiber am 14.10.2016 um 19:20 Uhr

Genau so ist es! Das ist auch genau der Bereich in dem noch sehr, sehr viel Luft nach oben ist.

Da ist es gut, wenn man sich einfach mal begegnet. Im Netz, am Telefon, via Skype und E-Mail. Wir machen seit über einem Jahr einen Maklerstammtisch in Freiburg. Eine richtig gute Sache und inzwischen Ausgangspunkt für die ein oder andere Verbesserung unserer Arbeit.

Avatar von Stefan Pflugmacher
Stefan Pflugmacher am 15.10.2016 um 10:19 Uhr

Seit Bernie Fox meine Kunden mit Versicherungen versorgt kann ich mich wieder verstärkt auf mein Thema stürtzen. Leider sind einige Kollegen noch sehr verbohrt in dieser Sache. Aber das wird schon.

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