„Wenn Du keine Nacktfotos von Dir im Internet willst…“

Bereits das dritte Mal in Folge werden per Hack erbeutete Nackt-Fotos von Promis ins Internet gestellt. Was sich wie eine 0/8/15 -Klatsch-Story anhört geht uns alle an.

Naiv oder Opfer?

Mehr und mehr Nacktbilder von Promis landen im Netz und werden dort hemmungslos verteilt. Während einige Kommentatoren die kriminelle Energie der veröffentlichenden Hacker verurteilen, verspotten andere die prominenten Opfer. Beides ist wenig hilfreich und verkennt das Problem.

Tribute von Panem-Star Jennifer Lawrence musste bereits erfahren: Es gibt keine Geheimnisse mehr. Ihre privaten Intimfotos landeten im Netz.

Tribute von Panem-Star Jennifer Lawrence musste bereits erfahren: Es gibt keine Geheimnisse mehr. Ihre privaten Intimfotos landeten im Netz.

Tatsächlich hatte keines der prominenten Opfer seine Bilder selbst ins Netz gestellt oder naiv einem Bekannten geschickt. Tatsächlich waren die Bilder schlicht aus den Clouds ihrer elektronischen Devices gestohlen worden.

Im Klartext: Jennifer Lawrence, Miley Cyrus oder Kim Kardashian hatten Fotos mit ihren Handys mit sich gemacht OHNE diese weiterzuversenden oder Dritten zu zeigen. Was sie nicht wussten: Ihre Apple-Handys speichern die Fotos nicht mehr auf einem internen Speicher, sondern auf einem externen Speicher des Geräteherstellers Apple – einer Cloud.  Die Gerätehersteller erreichen damit, dass wir einmal gespeicherte Fotos, Videos oder Musikstücke auf jedem unserer Geräte wie selbstverständlich verfügbar haben, ohne das wir diese aufwendig überspielen müssen. Dumm nur, dass mit der Bequemlichkeit unsere privatesten Momente damit auf einem Server abgelegt werden, der sich unserer persönlichen Kontrolle entzieht. Im Fall von Apple wurden nun die Server von Apple gehackt und Unbekannte konnten sich in Ruhe private Fotos und Videos ansehen und kopieren.

Die Opfer des Skandals waren also nicht weniger naiv als jeder andere der ein mit dem Internet verbundenes Gerät benutzt.

Es gibt keine Geheimnisse mehr

Wenn die Aufnahme mit dem eigenen Handy  bei einem Star noch als naiv abgeurteilt werden könnte – immerhin sollte ein Promi damit rechnen, dass auch ein interessierter und zu schlecht bezahlter Administrator mal in seinen Bildern stöbern könnte -, so zeigt der Skandal eigentlich nur eines: Es gibt keine Privatsphäre mehr.

Der Spähskandal – der vielen je nach Bewertung als unausweichliche Methode zur Terrorabwehr oder übertriebene Phobie fanatischer Amerikaner erschien – markiert die jederzeitige Überwachung eines jeden von uns. Wer glaubt, dass er vor pikanten Veröffentlichungen seiner Privatsphäre geschützt sei, übersieht, dass der britische Geheimdienst GCHQ die Webcams zahlreicher EU-Bürger angezapft hat. Selbst im ausgeschalteten Zustand werden regelmäßig Bilder gemacht und vom Geheimdienst abgerufen. In den Snowden-Akten kommt diese Detail in einem nahezu humoresken Schriftwechsel zum Vorschein.

Man sei überrascht gewesen wie viele Genitalien auf den heimlich erstellten Bildern zu sehen seien.

Das Lachen bleibt einem dabei im Halse stecken. Wenn die Geheimdienste – die eigentlich unsere verfassungsmäßigen Rechte beachten und schützen sollen – bewusst Sicherheitslücken in unserer Technik belassen – oder sogar dort etablieren – um uns illegal auszuforschen, gibt es dann überhaupt noch Privatsphäre? Mittlerweile kann nahezu  jedes digitale Gerät angezapft und ausgelesen werden. Das Gefährliche für unsere Privatsphäre ist  die schiere Masse  der zehntausend-Leute umfassenden Organisationen. Unter so vielen Menschen gibt es immer vereinzelte die datenschutztechnisch Amok laufen und Daten für private Zwecke missbrauchen. Längst bekannt: In den USA forschten Agenten des NSA mit Hilfe der Spionagemethoden ihren Ehefrauen nach.

True Lies wird Realität.

Die Realität überholt den Film: 1994 drehte James Cameron die Agenten-Klamotte True Lies. Arnold Schwarzenegger spielt darin einen Agenten, der die Überwachungstechnik seines Geheimdienstens missbraucht um seiner Ehefrau (gespielt von Jamie Lee Curtis) nachzuforschen. 2013 wurden zahlreiche Fälle bekannt in denen NSA-Mitarbeiter diese Idee in die Praxis umsetzten.

 

Doch selbst wenn es gelänge, die zig tausende Mitarbeiter der Geheimdienste zu vergattern, so ist eine einmal etablierte Sicherheitslücke eben nicht nur für die „guten Jungs“ offen. Bedienen können sich daran auch die Spione anderer Geheimdienste, Wirtschaftsspione, Erpresser, harmlose und weniger harmlose Hacker und natürlich auch die Terroristen vor denen uns die Überwachungsmegamaschinen unserer Staaten eigentlich schützen wollten.

Wer naiv ist, sind also nicht die sich selbst ablichtenden Stars, sondern Merkel, Obama und Co. Sie lieferten unsere Privatsphäre – und damit die demokratische Kultur unserer Gesellschaft (gut gemeint?) – mit übertriebenen Überwachungsorgien dem Feind aus.

Wie reagieren?

Den Opfern vorzuwerfen Sie seien naiv gewesen greift zu kurz. Zwar hätte jeder um die Gefährdung wissen können, aber hätte jeder daraus die richtigen Schlüsse ziehen können?

Selbst nach dem Spähskandal ändern die meisten kaum Ihr Verhalten. „Wer interessiert sich schon für MEINE Geheimnisse?“ Das ein NSA-Mitarbeiter uns während eines langweiligen Schichtdienstes womöglich beim Duschen zuschaut, stört die meisten recht wenig. „So lange ich das nicht weiß ist es doch egal.“

Tatsächlich stört es die meisten Menschen nicht, wenn sie Ihrer Intimsphäre beraubt werden – so lange es der Nachbar nicht erfährt. Doch diese Haltung ist unendlich naiv und daher mahnte unser IT-Chef schon Jahre vor den Enthüllungen von Edward Snowden:

Wenn Du keine Nacktfotos von Dir im Netzt willst…

…mach keine Nacktfotos von Dir.

Doch die warnenden Worte mussten im Anschluss immer erklärt werden: „Wenn Du Nacktfotos von Dir machst, dann landen diese früher oder später immer im Netz.  Ein arglistiger Ex oder eine Sicherheitslücke in Deinem W-LAN reichen. Was digital verloren gehen kann, wird irgendwann verloren gehen und in andere Hände gelangen. Es gibt keine Geheimnisse mehr.“

Doch angesichts der Enthüllungen Edward Snowdens wirkt selbst der Rat zum Verzicht naiv. Natürlich können wir auf Nacktfotos verzichten, weil diese im Netz und damit auf dem Bildschirm unseres Nachbarn landen könnten. Doch verzichten wir deshalb auch besser gleich auf unsere freie Meinungsäußerung? Immerhin könnte diese auch irgendwann einmal auf dem Schreibtisch eines Despoten aufschlagen.

Grenzenlos ausgeforscht- egal was Du tust

Eines Morgens begrüßte mich mein I-Phone und teilte mir mit, dass ich heute 8 Minuten länger bis zu meinem Arbeitsplatz benötigen würde. Das jagte mir einen kräftigen Schrecken ein. Woher -zum Teufel!- weiß mein Handy wo ich arbeite?

Natürlich aus den aufgezeichneten Standort-Daten. Damit der Netzbetreiber jederzeit eine Verbindung herstellen kann, muss das Gerät laufend seine Position melden. Auch diese Daten gehen an den Gerätehersteller und der benutzt Sie für verschiedene bequeme Services für mich – und Gott weiß wozu noch.  Nun erscheint das erstmal harmlos. Bis man von seinem Handy morgens in der Frühe erfährt, wo man arbeitet.

Die Software des Geräteherstellers hat schlicht beobachtet, dass ich regelmäßig zwischen Montags und Freitags an einem bestimmten Ort bin – da lässt sich leicht folgern, dass dies mein Arbeitsplatz ist. Wo ich nachts bin, da werde ich wohnen. Wo nachts ein weiteres Handy in der Nähe liegen wird, wird es sich um meinen Lebenspartner handeln. Wo tagsüber andere Handys in meiner Nähe sind, sind es Kollegen. Wenn eines der Handys die zu meinem Kollegenkreis gehören ab und an mal nachts bei meinem Handy ist: Aha. Der Herr Pradetto hat ein Verhältnis mit seiner Sekretärin.

Halten Sie Standortdaten jetzt immer noch für harmlos?

Freiheit in Gefahr

Wir reden also nicht über Nacktfotos im Netz. Wir reden darüber, dass wir mit allem was wir heute an elektronischen Devices benutzen überwachbar werden und – laut Edward Snowden – auch tatsächlich überwacht werden. Geheimnisse gibt es nicht mehr. Wir können unsere Frau betrügen ohne das sie es erfährt, aber Apple und Google wissen es. Wir können über die amerikanische Politik lästern, aber die NSA weiß es.

Sicherlich ist es eine gute Idee vor diesem Hintergrund seine Frau nicht länger zu betrügen (könnte ohnehin eine gute Idee sein), aber wollen wir deswegen auch Fehlentwicklungen in der Politik widerspruchslos hinnehmen?

Nicht weniger als unsere Freiheit ist in Gefahr. Deswegen gehen uns die Promi-Fotos alle an. Dort wird nicht deren Intimsphäre gestohlen, sondern unser aller Recht auf Intimsphäre und freie Persönlichkeitsgestaltung.

Keine Verschwörung – schlicht Dummheit

Das Kernproblem ist dabei sicher nicht das Merkel, Obama & Co uns bewusst unserer Freiheit berauben. Politiker sind vermutlich schlicht naiv, wenn Sie nicht erkennen, welches Biest sie dort frei herumlaufen lassen.

Ein Beispiel gefällig?

Was könnte besser die völlige Ahnungslosigkeit belegen, als ein designierter Digitalkommisar der Europäischen Union? Also genau desjenigen, der künftig unsere Privatsphäre in der digitalen Welt schützen helfen soll. Günther Oettinger äußerte sich zu dem Nacktbildskandal jedenfalls so:

Wenn jemand so blöd ist und als Promi ein Nacktfoto von sich selbst macht und ins Netz stellt, kann er doch nicht von uns erwarten, dass wir ihn schützen. Vor Dummheit kann man die Menschen nur eingeschränkt bewahren.

Wer schützt uns vor unseren Politikern?

Geschäftsführer & Mitgründer von blau direkt. Buchautor des Bestsellers „Wie man perfekt Frauen aufreißt…“, welches sich speziell dem Internetmarketing für mittelständische Unternehmer widmet.

6 Kommentare

Avatar von Sebastian Ohligschläger
Sebastian Ohligschläger am 06.10.2014 um 12:40 Uhr

Hallo Herr Pradetto, ihre Artikel in diesem Segment sind sehr aufschlussreich und informativ. An dieser Stelle vielen Dank für ihr Engagement und das „Risiko“ dem Sie sich aussetzen. Man kann schließlich davon ausgehen, dass NSA und Co. Kritiker des Systems besonders beobachten…

Avatar von Dirk Gärtner
Dirk Gärtner am 06.10.2014 um 13:57 Uhr

Hallo Olli,

an sich ein sehr guter Artikel und genau die Gedanken sollten wir uns alle machen. Was passiert eigentlich wenn unsere „gesammelten“ Daten in einigen Jahren in die falschen Hände kommen?
Trotzdem vielleicht zwei Korrekturen: 1) „Was sie nicht wussten: Ihre Apple-Handys speichern die Fotos nicht mehr auf einem internen Speicher, sondern auf einem externen Speicher des Geräteherstellers Apple – einer Cloud.“ – ich glaube schon, dass zumindest einige Promis das wußten, aber sie haben nicht gedacht, dass die Cloud gehackt wird.
2) bei Apple: Einstellungen -> Datenschutz -> Ortungsdienste ->Systemdienste -> häufige Orte -> auf aus Stellen 🙂
übrigens habe ich auf meinem Handy fast allen Apps die Ortung und Push Meldungen verboten.

Viele Grüße aus Berlin
Dirk Gärtner

Avatar von Oliver Pradetto
Oliver Pradetto am 06.10.2014 um 14:16 Uhr

Hallo Dirk,

das ist eine gute Frage:

„Was passiert eigentlich wenn unsere “gesammelten” Daten in einigen Jahren in die falschen Hände kommen?“

Wir wissen Dank Snowden, dass nahezu jedes Modem Backdoors hat mit denen die Hacker von NSA & Co auf normale Heim- oder Büro-PCs kommen. Im Gegensatz dazu betreiben wir bei blau direkt erheblich höhere Sicherheitsvorkehrungen. Die Daten sind in einer Cloud daher heute erheblich sicherer als auf dem Heimrechner und das Argument, das man Daten lieber auf der eigenen Festplatte speichere, statt diese einer Web-Lösung anzuvertrauen zählt nicht mehr.

Dennoch lässt sich auch hier ein Hack (und sei es ein menschlicher in Form eines bezahlten Spions beim Provider) nicht 100% ausschließen lässt. Alles was gespeichert wird weckt Begehrlichkeiten und kann potentiell irgendwann gestohlen werden. Eine zufriedenstellende Antwort ist leider nicht möglich.
Datenschützer beantworten diese Frage damit, dass diese so wenig sensible Daten speichern wie möglich. Was ich nicht habe, kann mir nicht gestohlen werden. Das läuft natürlich dem Bestreben eines Vertriebes entgegen. Zum Verkauf möchtest Du so viele Informationen über Deine Kunden wie möglich.

Am Ende wird es einen guten Kompromiß benötigen. Die Daten die man wirklich benötigt so si9cher wie möglich zu speichern und zu behandeln. Auf Daten die verzichtbar sind verzichten.
Auf jeden Fall ist das Spannungsfeld zwischen Datenschutz und Datenschatz eines, dass uns alle in Zukunft mehr und mehr beschäftigen wird.
Unsere gemiensamen Versicherungskunden verdienen es jedenfalls, dass wir diese Thematik als Kernaufgabe verstehen und mit leidenschaftlicher Kompetenz an die Angelegenheit gehen.

Liebe Grüße
Oliver

Avatar von Mario Strehl
Mario Strehl am 06.10.2014 um 15:56 Uhr

Danke für den Beitrag!

Natürlich sind diese Einstellungen auch auf deinem Android Telefon vorhanden, Oliver, man kann das meiste jedoch bei allen Geräten ausschalten und Cloud-Dienste für Fotos oder Skype für Kundendaten….ok….anderes Thema….

Klar ist: alles wird aufgezeichnet und das, was du sehr schön beschrieben hast, die Herstellung von Verbindungen ist das Unglaubliche.

Vor ca. 2 Jahren hatten wir im Münchner Westen einen kompletten 3-Stunden-Stromausfall von dem ca. 250.000 Menschen betroffen waren. In dieser Zeit konnte jeder wenigstens einmal machen, was er wollte, ohne von irgendjemandem digital überwacht zu werden.

Dein Hinweis im übrigen, dass eine weitere „Lücke“ ja vor allem darin besteht, sicher auch viel häufiger als wir denken, dass Menschen wie Edward Snowden Daten einfach physisch stehlen und damit etwas machen. Oder glaubt ernsthaft jemand, dass alleine Herr Snowden Daten gestohlen hat?

Avatar von Michael Schreiber
Michael Schreiber am 06.10.2014 um 17:25 Uhr

Sehr interessanter und qualitativ hochwertiger Beitrag! Danke dafür!
Auch ich habe den starken Eindruck, dass unsere politisch Verantwortlichen zum größeren Teil völlig Blind auf diesem Auge sind und ein anderer Teil gezielte Desinformation sowie unzulässige Verharmlosung betreibt.
Ich bin in einem Land geboren in dem der Geheimdienst seine eigene Bevölkerung so intensiv wie zu jener Zeit möglich ausspionierte. Vergleicht man aber die Intensität, so muss man zu dem Schluss kommen, dass das MfS (=Stasi) vom Volmuen her vermutlich weit weniger als 1% dessen erheben konnte was heute dauerhaft gespeichert wird (Vernichtung und Recht auf Vergessen per definitionem ausgeschlossen). Freilich, die Auswirkungen der heute erhobenen Daten erscheinen (ungerechtfertigter Weise) harmlos. Was passiert wenn dutzende, hunderte oder tausende Menschen in verantwortlichen Positionen plötzlich ganz einfach erpressbar sind? Dazu bedarf es nicht eines oft zitierten Ehebruchs von dem viele Ehefrauen vermutlich schon wissen. Es gibt gewiss subtilere oder auch ganz konkrete andere Druckmittel/Schwachpunkte. Beispiele verkneife ich mir.
Es ist völlig korrekt, dass Demokratie und Freiheit in großer Gefahr sind. Das fällt insbesondere dann auf, wenn nicht diejenigen einer Strafverfolgung zugeführt werden, die unsere Freiheit bedrohen sondern jene, die Sie unter Einsatz Ihrer eigenen Existenz verteidigen. Sowie Terror zu Freiheitskampf umfirmiert wird, werden Zeugen zu Maulwürfen/Verrätern erklärt. Allerdings waren Demokratie und Freiheit schon immer bedroht, auch wenn die Gefahren andere waren. Und wer weiß, ob ein (auf den ersten Blick sehr unscheinbarer) Herrn Snowden nicht mal den Status eines Martin Luther King inne haben wird. Die massenhafte Datensammlerei mit potentiell negativer Verwendung kann zukünftig jederzeit auch demjenigen vor die Füße fallen, der sie betreibt. Zudem gibt es wahnsinnig erfolgreiche Projekte wie Wikipedia, Mozilla und co (z.B. blau;), die zeigen, dass Entwicklungen bei weitem nicht nur in die eine Richtung gehen. Auch an Ideen (z.B. Stichwort Shareconomy) mangelt es in keiner Weise.
Es dauert lange bis uns allen die Auswirkungen dieses Themas mehr und mehr bewusst werden und „Spinner“ zu Idealisten, später zu Visionären Ihrer Zeit und schließlich vergessen oder in die Geschichte eingehen werden.
In diesem Sinne: „I have dream today!“ (1963, Rede Martin Luther King, Washington)

Avatar von Dirk Gärtner
Dirk Gärtner am 06.10.2014 um 17:39 Uhr

Ein sehr interessantes Thema über das leider viel zu wenig diskutiert wird und noch weniger wird bei den Verantwortlichen gehandelt. Hier nur mal zwei interessante Fragen, die sich jeder einmal beantworten sollte: Genießen Journalisten z.B. noch Quellenschutz wenn ALLE Gespräche und Korrespondenz nachverfolgt werden können und was sind die Konsequenzen daraus?
Wenn es möglich ist auf jeden Computer/PC/Smartphone etc. zuzugreifen, ist es dann auch möglich diese Geräte unbemerkt zu manipulieren damit ich unbequemen Personen später z.B. „Straftaten“ nachweisen kann?

Und jetzt wieder zurück zum Tagesgeschäft.

Viele Grüße aus Berlin
Dirk Gärtner

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