5 Elemente einer erfolgreichen Makler-Website [Teil 1 + 2]

Ihre Website sollte so indivuell sein, wie Sie selbst. Trotzdem gibt es gewisse Elemente, auf die Sie auf keinen Fall verzichten sollten / dürfen.  Anbei die Liste der 5 wichtigsten Elemente einer erfolgreichen Makler-Website.

  • Catcher
  • Kontakt-Daten
  • Subject of desire => Vergleiche
  • Kunden-Login
  • Vollständiges Impressum

Warum?

Catcher

Der Catcher bezeichnet ein Element auf Ihrer Website, welches den Benutzer aktiv in eine Handlung, beispielsweise in einen auf Ihrer Website integrierten Vergleichsrechner, „hineinzieht“. Anbei ein Beispiel von vier Catchern aus unserem Website-Management für Versicherungsmakler.

Beispiel eines Catchers für Versicherungs-Vergleichsrechner

Auf das Thema „Catcher“ möchte ich an dieser Stelle nicht tiefer eingehen, da Oliver dies bereits  in seinem Video-Beitrag Catcher – so fangen Sie Ihre Kunden ein ausführlich getan hat. Zusätzlich erwähnenswert ist einzig und allein das vierte Element „Vergleichsrechner suchen“.

Mit diesem Element geben wir dem Benutzer die Möglichkeit mit Hilfe einer Live-Suche noch einmal das für ihn interessante Produkt zu suchen und direkt in den Vergleichsrechner zu springen, ohne sich aufwändig durch die Navigation hangeln zu müssen.

Kontakt-Daten

Je offensichtlicher Ihre Kontakt-Daten auf Ihrer Website angegeben sind, desto deutlicher signalisieren Sie dem Kunden, dass dieser Sie gerne anrufen kann. Wenn der Besucher Ihre Telefonnummer hingegen umständlich im Impressum suchen muss, fühlt sich dieser beim Anruf schon fast wie eine „Belästigung“ für Sie.

Ein Bild in den Kontakt-Daten unterstreicht Ihre Persönlichkeit. Sie sind kein Konzern und genau das wissen Ihre Kunden auch zu schätzen. Treten daher auch nicht auf wie einer. Aber Achtung! Unscharfe Party-Bilder, verpixelte Urlaubs-Portraits oder Aufnahmen auf denen Sie einen Strohhut tragen (so wie ich) könnten Sie unter Umständen schnell unprofessionell wirken lassen. Verwenden Sie daher nur gute Bilder!

Ein gutes Bild ist dabei nicht automatisch eines, dass der Standarderwartung entspricht. Tatsächlich kann man auf Webseiten sehr oft geradezu ausgesprochen professionelle Bilder lächelnder Damen mit Headset finden. Ihr Kunde kennt diese Bilder und jeder Designer auch: Es handelt sich um die typischen Bilder die man mit 5 Minuten Recherche bei Bilderarchiven wie Fotolia heraussuchen kann. Hier steckt keine Liebe zum Detail, keine Persönlichkeit drin. Es wird einfach nur etwas gesucht, was schnell, preiswert und gut aussieht.

Im modernen Internet geht es aber gerade darum sich mit Persönlichkeit zu positionieren, „als Mensch“ zu zeigen. Tatsächlich kann man nicht jeden als Kunden kriegen. Es wird Menschen geben, die Sie mögen und Menschen die Sie nicht mögen, aber das ist besser als stromlinienförmig zu sein und den Menschen egal zu sein. Denn:

Menschen die Sie nicht mögen kaufen zwar nicht, aber Menschen denen Sie egal sind, kaufen in der Regel auch nicht bei Ihnen. Sie müssen das in Kauf nehmen, wenn andere Sie mögen und bei Ihnen kaufen sollen.

Ein gutes Bild ist also professionell fotografiert – die Schärfe stimmt, die Farben  sind gut für unterschiedliche Kontrasteinstellungen gewählt -, aber es lässt genügend Persönlichkeit durch.

Also doch der Strohhut?

Klar! Warum nicht?

Achten Sie nur darauf, welches Bild Sie von sich vermitteln wollen und ob dies zu Ihrer Zielgruppe passt.

Beispiel eines Kontakt-Elementes auf einer Website

Der wichtigste Grund dafür, Ihre Kontaktdaten auf jeder – wirklich jeder ! – Seite gut sichtbar zu platzieren ist jedoch Ihre Conversion-Rate. Die Conversion-Rate drückt aus, wie viel Prozent Ihrer Besucher tatsächlich zu einem Abschluss gelangen.  Hier kann man klar sagen, dass Ihre Conversion-Rate umso höher ist, desto mehr Ihre potentiellen Kunden Ihnen Vertrauen. Sie schnell erreichen zu können. Einen echten Menschen statt einer anonymen Call-Center-Firma zu erkennen. Das erzeugt Vertrauen.

Und natürlich: Jeder Störfall senkt Ihre Conversion-Rate.

Ein Störfall kann eine technische Panne sein, aber auch ein Anwendungsfehler Ihres Kunden. Wann immer Ihr Kunde nicht weiter weiß, kann eine Kontaktmöglichkeit Sie davor bewahren, dass Ihr Kunde einfach weitersurft.

Es wäre doch ein Jammer, wenn der dickste BU-Abschluss Ihres Lebens einfach flöten geht, weil Ihr Kunde nicht genau wusste, wie er seinen Beruf eingeben sollte und er Sie nicht fragen konnte, oder?

Es gibt eine Ausnahme: Wenn Sie von Besuchern einer Website wirklich keine telefonischen Anrufe wünschen, weil Sie einen Massenansatz im Online-Geschäft fahren. Wer beispielsweise reines Quotengeschäft fährt, das sich nur rechnet, wenn es nahezu ohne persönlichen Einsatz auskommt (beispielsweise Reiseversicherungen oder Motorräder) , der sollte es bei der Erwähnung der Telefonnummer im Impressum belassen und auch kein Bild von sich hochladen. Die Botschaft hier ist klar: Bevor Du mich anrufst, kauf lieber woanders, weil sich das für mich sonst nicht mehr rechnet.

Trifft dieser Ansatz auf Sie zu?

Nein? Dann haben Sie keine Alternative. Ihre Kontaktdaten gehören prominent auf jede Ihrer Seiten!

Lesen Sie hierzu auch den vorhergehenden Beitrag.
» Social Media in 124 Sekunden erklärt

Den auf dieses Thema folgenden Blog gibt es auch schon!
» Was stand da doch gleich?

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